ist ein traditionelles Arbeitsfeld im Gesundheitswesen. Sie entstand vor 100 Jahren in Europa und den USA. Damals noch ehrenamtlich, entwickelte sie sich zu einer professionellen Dienstleistung und gehört heute zum umfassenden Angebot eines jeden Krankenhauses, das seinen Patienten eine möglichst ganzheitliche Versorgung bietet.
Der Einsatz des Sozialdienstes ergibt sich aus dem Sozialgesetzbuch („soziale Beratung und Betreuung des Patienten als Krankenhausaufgabe") sowie aus dem Saarländischen Krankenhausgesetz. Fachkräfte des Sozialdienstes im Krankenhaus sind in der Regel staatlich anerkannte Diplom Sozialarbeiter bzw. Diplompädagogen mit einem vierjährigen Fachstudium in Pädagogik. Psychologie, Soziologie, Sozialmedizin, Recht und Methodenlehre.
Der Sozialdienst in der Knappschaftsklinik Püttlingen entstand vor 20 Jahren und war mit einer Vollzeitstelle besetzt. Seit Frühjahr letzten Jahres ist eine Halbtagsstelle hinzugekommen.

Begleitung - Beratung - Unterstützung - Vermittlung
Der Sozialdienst im Krankenhaus ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung des Patienten im Krankenhaus. Er bietet professionelle Hilfen für Patienten und deren Angehörige insbesondere bei persönlichen und sozialen Problemen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung und deren Auswirkungen stehen.

Zu den Aufgaben des Sozialdienstes gehören insbesondere

  • Einleitung von Kurmaßnahmen ( Mutter-Kind-Kuren, Kinderheilbehandlungen, Psychosomatische Kuren, Onkologische Nachsorgemaßnahmen, stationäre Suchttherapien)
  • Beratung in sozialversicherungsrechtlichen Fragen und Unterstützung bei der Beantragung dieser Leistungen (Schwerbehindertenausweis, Pflegegeld, Fahrtkosten, Haushaltshilfe, Sozialhilfe etc.)
  • Beratung und Hilfe bei der Organisation nachstationärer Versorgung (Sozialstation, Mobile Soziale Dienste etc.)
  • Unterstützung bei der Unterbringung in stationäre und teilstationäre Einrichtungen (Betreutes Wohnen, Alten- und Pflegeheim, Kurzzeitpflege, Hospiz)
  • Psycho-soziale Beratung und Betreuung bei persönlichen bzw. familiären Schwierigkeiten
  • Information und Kontakte zu psycho-sozialen Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen undElterninitiativen sowie Hilfsorganisationen
  • Beratung und Begleitung von Hirnverletzten und neurologischen Frührehabilitanden
  • Zusammenarbeit mit internen Berufsgruppen (wie Ergotherapie, Krankengymnastik, Logopädie)
  • Beantragung von finanziellen Leistungen aus Hilfs- und Härtefonds

Dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit
mit internen sowie externen Fachdiensten und Einrichtungen Grundvoraussetzung für eine qualitäts- und patientenorientierte Arbeit. Die Aufgaben und Anforderungen an die Mitarbeiter des Sozialdienstes sind in den letzten Jahren bedingt durch gesellschaftliche und demografische Entwicklungen, sowie die zunehmende Budgetierung im Gesundheits- und Sozialwesen immer komplizierter geworden. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Einführung der Pflegeversicherung und der veränderten Gegebenheiten bei den Versicherungsträgern zu.

Bei drastisch verkürzter Verweildauer verbunden mit immer schwererer Erkrankung der Patienten müssen in kürzester Zeit adäquate Hilfen organisiert werden. Die Problematik wird sich erfahrungsgemäß mit Einführung der DRG's noch erweitern und brisanter werden.

Fortbildung und Qualitätssicherung des Sozialdienstes sowie die Zusammenarbeit aller an diesem Prozeß beteiligten Berufsgruppen, können einen entscheidenden Beitrag leisten.

 

Der Sozialdienst im Krankenhaus

Das Team des Sozialdienstes erreichen Sie im Büro im 8. Stock
oder telefonisch:

Frau Dorothee Christ-Morschett
Dipl. Sozialarbeiterin
0 68 98/55-24 54

Herr Jürgen Ludwig
Dipl. Sozialarbeiter
0 68 98/55-24 54

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Krankenhaus Püttlingen
In der Humes
66346 Püttlingen
Tel.: 06898 55 0

www.bundesknappschaft.de

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